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German History
Ein Deutschland-Abend mit Texten von Heiner Müller ¬ ab 14 Jahren

Besetzung

Regie/Bühne/Kostüme Roland May
Musikalische Leitung/Live-Musik Philipp Wiechert 
Dramaturgie/Video Maxi Ratzkowski
Choreografie Nicole Stroh 
Mitarbeit Bühne/Kostüme Sarah Voigt
Betreuung Jugendclub/Regieassistenz  Andra Born 

Es spielen
Else Hennig 
Anna Striesow 
Björn-Ole Blunck 
Theo Plakoudakis a. G.


theaterjugendclub 15+ Plauen: Maria Blei ¬ Elisabeth Buhles ¬ Leonie Daßler ¬ Kristin Franke ¬ Lene Hennig ¬ Wilhelmine Melitzki ¬ Anne Oertel ¬ Julia Petzold ¬ Noëmi Vieweg ¬ Jelena Wardezki ¬ Elli Ziegner

Spieldauer 1 h 25 min ohne Pause

Aufführungsrechte beim henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag, Berlin

Hier finden Sie das theaterpädagogische Begleitmaterial zur Inszenierung.


Zum Stück

Es droht Krieg. Ein Riss geht durch Familien, Brüder verstoßen einander. Dann ist der Krieg fast vorbei: Ein Vater ermordet Ehefrau und Tochter, aber rettet sich selbst vor der Kapitulation und ein Schlachter fürchtet sein Ende, da er Mitglied der SA ist. Jahre später ein Aufstand gegen die Macht einer neuen Diktatur, die Platz machen wird für Utopielosigkeit und Überdruss am Konsum. Deutschland 2018. Was ist deutsch? Da sind noch andere, andere Kulturen. Wer sind „die Anderen“? Und wer sind wir?
Heiner Müller 1995: „Für mich hat Brecht den wichtigsten Satz 1920 geschrieben: Die Welt ist nicht schlecht, sondern voll. »Keiner oder alle« – dieses Programm der Kommune geht nicht mehr. Jetzt heißt der Satz: Für alle reicht es nicht.“
Mit Texten aus Die Schlacht, Die Hamletmaschine, Die Kanakenrepublik und Krieg der Viren von Heiner Müller spürt dieser Abend einem Jahrhundert deutscher Geschichte nach. Im Zeitstrahl von 1933 bis zur Gegenwart werden Kontinuitätslinien deutscher Denk- und Handlungsweisen erspürt und in Bezug zur heutigen Gegenwart gesetzt.

Im Anschluss an jede Vorstellung findet ein Nachgespräch statt.

Im Rahmen des 10. Sächsischen Theatertreffens 2018 wurde die Inszenierung German History gleichberechtigt mit Das große Heft von Ágota Kristóf in der Regie von Ulrich Rasche (Staatsschauspiel Dresden) mit dem Sächsischen Theaterpreis ausgezeichnet.

Presse

Neben vier Profis agieren elf junge Frauen des Theaterjugendclubs vor allem chorisch, und perfekt synchron. […] Else Hennig hat einen eindringlichen Monolog als die Fleischerswitwe aus der "Schlacht", die junge Anna Striesow in ihrer ersten größeren Rolle bringt ein starkes Prometheus-Solo aus "Zement". […] Björn-Ole Blunck imitiert, nicht parodiert Hitler so gekonnt, dass es einen schaudert.
nachtkrik.de, 03.02.2018

Spielerisch überraschend ist vor allem der sehr präzise chorische und dynamische Einsatz von elf jungen Damen aus dem größeren Theaterjugendclub 15+ unter Leitung von Andra Born […] und in der Choreografie von Nicole Stroh.
DNN, 01.03.2018

Roland May vertraut auf drei Ensemblemitglieder: Else Hennig, Anna Striesow, Björn-Ole Blunck dazu kommt Theo Plakoudakis (als Gast); alle machen ihre Sache sehr gut. Für eine Überraschung sorgen elf junge Damen [...]. In für Laien bestechender Präzision meistern sie choreografische Anforderungen und zudem die schwierigen chorischen Wortpassagen.
Vogtlandanzeiger, 05.02.2018

Es gelang mit Heiner Müllers suggestiven Texten und der temporeichen Inszenierung von Roland May Theater von ungeheurer Intensität, hochaktuell und mit Relevanz.
Freie Presse Kultur, 07.02.2018
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Es droht Krieg. Ein Riss geht durch Familien, Brüder verstoßen einander. Dann ist der Krieg fast vorbei: Ein Vater ermordet Ehefrau und Tochter, aber rettet sich selbst vor der Kapitulation und ein Schlachter fürchtet sein Ende, da er Mitglied der SA ist. Jahre später ein Aufstand gegen die Macht einer neuen Diktatur, die Platz machen wird für Utopielosigkeit und Überdruss am Konsum. Deutschland 2018. Was ist deutsch? Da sind noch andere, andere Kulturen. Wer sind „die Anderen“? Und wer sind wir?
Heiner Müller 1995: „Für mich hat Brecht den wichtigsten Satz 1920 geschrieben: Die Welt ist nicht schlecht, sondern voll. »Keiner oder alle« – dieses Programm der Kommune geht nicht mehr. Jetzt heißt der Satz: Für alle reicht es nicht.“
Mit Texten aus Die Schlacht, Die Hamletmaschine, Die Kanakenrepublik und Krieg der Viren von Heiner Müller spürt dieser Abend einem Jahrhundert deutscher Geschichte nach. Im Zeitstrahl von 1933 bis zur Gegenwart werden Kontinuitätslinien deutscher Denk- und Handlungsweisen erspürt und in Bezug zur heutigen Gegenwart gesetzt.

Im Anschluss an jede Vorstellung findet ein Nachgespräch statt.

Im Rahmen des 10. Sächsischen Theatertreffens 2018 wurde die Inszenierung German History gleichberechtigt mit Das große Heft von Ágota Kristóf in der Regie von Ulrich Rasche (Staatsschauspiel Dresden) mit dem Sächsischen Theaterpreis ausgezeichnet.
Regie/Bühne/Kostüme Roland May
Musikalische Leitung/Live-Musik Philipp Wiechert 
Dramaturgie/Video Maxi Ratzkowski
Choreografie Nicole Stroh 
Mitarbeit Bühne/Kostüme Sarah Voigt
Betreuung Jugendclub/Regieassistenz  Andra Born 

Es spielen
Else Hennig 
Anna Striesow 
Björn-Ole Blunck 
Theo Plakoudakis a. G.


theaterjugendclub 15+ Plauen: Maria Blei ¬ Elisabeth Buhles ¬ Leonie Daßler ¬ Kristin Franke ¬ Lene Hennig ¬ Wilhelmine Melitzki ¬ Anne Oertel ¬ Julia Petzold ¬ Noëmi Vieweg ¬ Jelena Wardezki ¬ Elli Ziegner

Spieldauer 1 h 25 min ohne Pause

Aufführungsrechte beim henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag, Berlin

Hier finden Sie das theaterpädagogische Begleitmaterial zur Inszenierung.

Neben vier Profis agieren elf junge Frauen des Theaterjugendclubs vor allem chorisch, und perfekt synchron. […] Else Hennig hat einen eindringlichen Monolog als die Fleischerswitwe aus der "Schlacht", die junge Anna Striesow in ihrer ersten größeren Rolle bringt ein starkes Prometheus-Solo aus "Zement". […] Björn-Ole Blunck imitiert, nicht parodiert Hitler so gekonnt, dass es einen schaudert.
nachtkrik.de, 03.02.2018

Spielerisch überraschend ist vor allem der sehr präzise chorische und dynamische Einsatz von elf jungen Damen aus dem größeren Theaterjugendclub 15+ unter Leitung von Andra Born […] und in der Choreografie von Nicole Stroh.
DNN, 01.03.2018

Roland May vertraut auf drei Ensemblemitglieder: Else Hennig, Anna Striesow, Björn-Ole Blunck dazu kommt Theo Plakoudakis (als Gast); alle machen ihre Sache sehr gut. Für eine Überraschung sorgen elf junge Damen [...]. In für Laien bestechender Präzision meistern sie choreografische Anforderungen und zudem die schwierigen chorischen Wortpassagen.
Vogtlandanzeiger, 05.02.2018

Es gelang mit Heiner Müllers suggestiven Texten und der temporeichen Inszenierung von Roland May Theater von ungeheurer Intensität, hochaktuell und mit Relevanz.
Freie Presse Kultur, 07.02.2018